Tipps vom Profi für die Region Hanau, Maintal und Umgebung

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Sehr geehrte Damen und Herren,

der Verkauf einer Wohnung, eines Hauses, Grundstücks oder Gewerbeobjekts ist ein komplexer, zumeist mehrere Monate dauernder Vorgang. Es geht um viel Geld – oftmals um die größte Summe, die Sie im Lauf Ihres Lebens auf Ihrem Konto gutgeschrieben bekommen. Um Privatpersonen, die ihre Immobilie eigenständig und ohne einen Makler verkaufen wollen, vor Fehlern mit großer finanzieller Tragweite zu schützen und konkret bei ihrem Vorhaben zu unterstützen, haben wir diese Informationsseite eingerichtet. Sie gibt Ihnen konkrete Tipps zur Ermittlung des richtigen Verkaufspreises, der gezielten Käufersuche und der Vertragsabwicklung. Gleichzeitig warnt sie vor den häufigsten Fallstricken, da deren finanzieller Schaden sehr hoch sein kann und es bei Immobiliengeschäften keine Möglichkeit gibt, einen Fehler rückgängig zu machen.

Prinzipiell kann es durchaus sinnvoll sein, sich beim Immobilienverkauf die Kosten eines professionellen Maklers zu sparen. Da die benötigten Kompetenzen und der Aufwand allerdings oft falsch eingeschätzt werden, haben wir die Anforderungen hier zunächst im Überblick zusammengefasst. Wenn Sie die unten folgenden fünf Fragen mit „Ja“ beantworten können, sind Ihre Erfolgschancen groß, einen guten Preis bei vertretbarem Aufwand zu erzielen. Bitte informieren Sie sich dann im nächsten Schritt auf den Unterseiten darüber, was bei den einzelnen Aufgabenstellungen zu beachten ist.

Entscheiden Sie vorteilhaft! Es geht um Ihr Geld! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Ihr

Daniel Gärtner
Unterschrift

Inhaber Gärtner Immobilien

1. Sind Sie gut informiert?

Als Selbstverkäufer sollten Sie den regionalen Immobilienmarkt nicht nur aus der Anzeigenseite der Lokalzeitung kennen. Denn zur Ermittlung des richtigen Verkaufspreises müssen Sie ähnliche Objekte, die aktuelle Nachfrage-Situation und die geschmacklichen Vorlieben potentieller Kaufinteressenten objektiv beurteilen können. Sonst laufen Sie Gefahr, den Preis für Ihre Immobilie falsch anzusetzen.

2. Kennen Sie Handwerker-Preise?

Einer der häufigsten Fallstricke bei der Ermittlung des richtigen Verkaufspreises ist die Einschätzung von Kosten, die auf den Käufer zukommen werden, um das Objekt an seine Bedürfnisse anzupassen bzw. in einem Top-Zustand zu versetzen. Sie sind hier klar im Vorteil, wenn Sie Handwerker im Bekanntenkreis haben und diese um ihre Meinung bitten können.

3. Sind sie kommunikativ?

Ihr Objekt in Zeitungen, im Internet und während der Besichtigungstermine richtig anzupreisen ist Voraussetzung für den Verkaufserfolg. Speziell Anzeigen kosten Sie dabei bares Geld. Damit Ihr Objekt nicht durch ein gut gemeintes, aber falsches Werben zum Ladenhüter wird, sollten Sie hier etwas Erfahrung und einen kommunikativen Charakter mitbringen.

4. Haben Sie Zeit?

Die Besichtigung von Immobilien ist ein Volkssport, auch bei Ihnen werden sich zahlreiche Interessenten melden, die keine ernsthaften Kaufabsichten haben. Sie werden diese Anrufer nicht von echten Interessenten unterscheiden können und werden viele Menschen zur Erst- und Zweitbesichtigung einladen müssen. Haben Sie die Zeit und die Geduld, wenn wir Ihnen sagen, dass Sie mit mindestens 20 Führungen rechnen müssen?

5. Haben Sie einen Notar Ihres Vertrauens?

Die Gestaltung des Kaufvertrags und die Vertragsabwicklung sind bei Immobilien schon deshalb kompliziert, weil der Kauf meist über eine Bank finanziert wird und diese den Kredit erst auszahlt, nachdem sie ins Grundbuch eingetragen wurde. Zudem sind bei der Vertragsgestaltung die Rechte der Gemeinde, das Finanzamt und und und zu beachten. Ohne einen Notar Ihres Vertrauens laufen Sie Gefahr, einen für Sie nachteiligen Vertrag abzuschließen – zum Beispiel mit einem Käufer, der sich als nicht solvent herausstellt.

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